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KULTURGEFLÜSTER: Ausstellung würdigt Thüringer Industriekultur- Ab 8. Juni 2018 „Erlebnis Industriekultur“ in Pößneck zu sehen

06.06.2018

Erstmals bietet eine Ausstellung einen umfassenden und spannenden Überblick über die Industrialisierung Thüringens. Ab dem 8. Juni ist in der Pößnecker Shedhalle die Ausstellung "Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ zu sehen. Die Ausstellung schlägt einen Bogen über 200 Jahre Industriegeschichte in Thüringen und macht das Thema für ein größeres Publikum zugänglich. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Zeit zwischen 1800 und den 1920er Jahren, sie richtet ihren Blick aber auch auf die Gegenwart und die Zukunft des Industriestandortes Thüringen.

Über 500 Ausstellungsobjekte zu sehen

Über 500 Ausstellungsobjekte aus ganz Thüringen lassen sich in sechs Themeninseln entdecken und vermitteln erstmals einen umfassenden Eindruck des besonderen Weges, den die Industrialisierung in Thüringen eingeschlagen hat. Darunter befinden sich Oldtimer aus der Zeit um 1900, eine historische Feldbahn und tonnenschwere Bohrelemente, aber auch alltägliche Gebrauchsgegenstände, Thüringer Bodenschätze und ihre Verarbeitung, bis hin zu historischen Verkaufsschlagern oder raffinierten Erfindungen. Dazu gibt es fünf verschiedene Audioguide- Führungen, bei der jeweils eine (teilweise fiktive) historische Figur die Besucher in die Vergangenheit mitnimmt und die Industrialisierung aus ihrer eigenen Perspektive erzählt.

Erstmals übersichtliches Bild von der Thüringer Industriegeschichte

Drei Monate lang vereint „Erlebnis Industriekultur“ Exponate aus dem ganzen Land in der denkmalgeschützten Shedhalle. Museen, Archive, wissenschaftliche, private und unternehmenseigene Sammlungen aus dem ganzen Freistaat steuern wertvolle Stücke bei. Wer sich ein übersichtliches Bild von der Thüringer Industriegeschichte machen möchte, findet hier eine bisher einmalige Zusammenstellung. Sie umfasst nicht nur Werkzeuge und Maschinen, sondern geht auch auf die Produktionsbedingungen, die landschaftlichen Besonderheiten sowie die Menschen und ihren Alltag ein. Sechs Themeninseln veranschaulichen den Wandel von Arbeitswelt, Lebenswelt und Umwelt und zeigen die verschiedenen Bereiche der Industrialisierung: Bodenschätze und Werkstoffe, Industriezentren in Thüringen, Aushalten und Haushalten, Verkehrswelten und Kommunikationsnetze, Finanzen und Marken, Innovationen und Motoren der Industrie. Verbunden sind die Themeninseln durch den siebten Themenbereich „Energie“, den Antrieb und Fortschrittsfaktor der Industrialisierung schlechthin. Unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ zeigen zudem ausgewählte Highlights heutiger Spitzentechnologie aus Thüringen, wie sich der Industrialisierungsprozess bis in unsere Zeit fortschreibt. Der Clou dabei: Alle Hightech-Erzeugnisse stammen von Thüringer Unternehmen, die bereits im 19. Jahrhundert Spitzenleistungen erbrachten.

Thüringen ging eigene Wege

Die Ausstellung „Erlebnis Industriekultur“ macht deutlich, dass Thüringen einen eigenen Weg der Industrialisierung beschritten hat. Besonders kleine, leicht zu transportierende Produkte, die unter hohem Arbeitseinsatz herzustellen waren, kennzeichneten die Thüringer Wirtschaft. Bekannt sind zum Beispiel die Thermometer- oder Spielzeugherstellung. Dabei zeichneten sich die Thüringer Produkte durch eine hohe Material- und Produktqualität aus und waren schon früh weit über die Landesgrenzen hinaus begehrt. Die Ausstellung „Erlebnis Industriekultur“ erzählt von diesen regionalen Besonderheiten, die Thüringen in dem weltweiten Prozess der Industrialisierung kennzeichnen.

Shedhalle in Pößneck ist passender Ausstellungsort

Der Ausstellungsort der Leitausstellung „Erlebnis Industriekultur“ bildet zudem als eindrucksvolles Zeugnis der Industriegeschichte den idealen Rahmen, um diese Epoche wieder aufleben zu lassen. Die denkmalgeschützte Shedhalle war einst Teil einer bedeutenden Ansammlung von Textilfabriken auf dem Pößnecker Viehmarkt.

Die Ausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ und ein umfassendes Begleitprogramm sind bis zum 9. September 2018 in Pößneck zu sehen. Mehr Informationen dazu unter www.industriekultur-thueringen.de.

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