Recherchetipps

Rechercheideen rund um Weihnachten

Lauscha und Glas – das gehört seit mehr als vier Jahrhunderten untrennbar zusammen. Vor über 160 Jahren begannen Glasbläser in der kleinen thüringischen Stadt Lauscha für ihren eigenen Weihnachtsbaum Perlenketten und kleine Formen, wie zum Beispiel Früchte und Zapfen anzufertigen. Um 1880 wurde der US-Amerikaner F. W. Woolworth zum ersten Mal auf die Erzeugnisse aus Lauscha aufmerksam und verkaufte sie für 25,00 US-$ in seinem Laden in Pennsylvania. 10 Jahre später war Glas-Christbaumschmuck aus Lauscha bereits ein Exportschlager und hängt heute an jedem Weihnachtsbaum. Die lange Tradition der Glasbläser wird in Thüringen auch heute noch gepflegt. Das gesamte Jahr über kann man in Glasbläserwerkstätten bei Schauvorführungen zusehen oder sich in Werksverkäufen mit Weihnachtsschmuck eindecken.

Auf dem Programm sollten die ELIAS Glashütte in Lauscha, eine der letzten gewerblich produzierenden Glashütten und wahrscheinlich die letzte Hütte, die interessierten Besuchern den Blick in die Produktion noch ermöglicht, Der Christbaum in Neuhaus am Rennweg, wo noch heute wie vor 150 Jahren Repliken von Original Lauschaer Christbaumschmuck gefertigt wird oder Krebs Glas Lauscha mit einer riesigen Christbaumschmuckwelt stehen.  Dazu gibt es weihnachtlich geschmückte Dörfer.

Adventszeit auf Thüringer Burgen und Schlössern: Adventszauber und Mittelalterromantik

Historischer Weihnachtsmarkt auf der Wartburg in Eisenach

2./3./9./10./16. und 17. Dezember 2017:

Musikanten und Gaukler, mittelalterliches Handwerk und uriger Gaumenschmaus: Der historische Weihnachtsmarkt auf der Wartburg fasziniert jedes Jahr aufs Neue. Hier fühlt man sich zurückversetzt in die Welt des historischen Handels und altehrwürdiger, schon fast vergessener Handwerkskünste. Wer an einer öffentlichen Führung durch das Hauptgebäude teilnimmt, sollte sich den märchenhaften Blick über die winterliche Landschaft des Thüringer Waldes vom Südturm nicht entgehen lassen.

Weihnachtsmarkt auf Schloss Heidecksburg in Rudolstadt. 21.-23.12.2017:

Alljährlich am 4. Adventswochenende verwandelt sich die gewaltige Schlossanlage der Heidecksburg in Rudolstadt in eine zauberhafte Weihnachtskulisse. Im festlich illuminierten Schlosshof sind die mit Lichterketten geschmückten Holzhäuschen aufgebaut, in denen duftende Köstlichkeiten und handwerkliche Kostbarkeiten aus der Region angeboten werden. Wer selbst eine Zeitreise in die opulente Welt des Rokokos unternehmen möchte, sollte sich unbedingt die Ausstellung „Rococo en miniature“ anschauen.

Weihnachtsmarkt der Wünsche auf der Leuchtenburg in Seitenroda, 9./10.12.2017 + 16./17.12.2017:

Weihnachtswünsche nicht nur zu Papier bringen sondern auf Porzellan verewigen – das kann man auf der Leuchtenburg bei Kahla. Am zweiten und dritten Adventswochenende von 11 bis 18 Uhr lädt die fast 1000 Jahre alte Burg zum „Weihnachtsmarkt der Wünsche“ ein. Das Besondere: Besucher können persönliche Wünsche auf einem Porzellanteller verewigen und anschließend auf dem 20 Meter langen „Skywalk der Wünsche“ in die Tiefe werfen, getreu dem Motto: Scherben bringen Glück. Dazu präsentieren im Innenhof der Burg Porzelliner aus Thüringen originelle Geschenke, Kunsthandwerker stellen Ihr Können zur Schau und leckere Burgprodukte wie Honig und Wein können verkostet werden. Im Inneren der alten Gemäuer locken Attraktionen wie das Schattenkino und natürlich die Ausstellung „Porzellanwelten Leuchtenburg“.

Porzellantradition Thüringen: Auf den Spuren des weißen Goldes in Thüringen

Das Porzellan-Handwerk hat hierzulande eine über 250jährige Tradition. Sie begann mit der Nacherfindung der Porzellanherstellung durch Georg Heinrich Macheleid 1757, die die Gründung von bis zu 300 Porzellanmanufakturen nach sich zog. Die Hersteller führten Ende des 19. Jahrhunderts den Markt an und Thüringer Tischporzellan reiste um die ganze Welt.

Porzellanwelten Leuchtenburg

Mit der Ausstellung "Porzellanwelten" präsentiert die Stiftung Leuchtenburg eine einzigartige spektakuläre Ausstellung, die den Besucher auf eine sinnliche Reise schickt und ihm spannende, emotionale Geschichten ums Porzellan erzählt.

Dazu zeigen Porzellanmanufakturen in ganz Thüringen Ihr Können. Einige davon sind:

Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur

Bereits 1762 in Rudolstadt gegründet, ist die "Aelteste Volkstedt" die älteste der noch produzierenden Porzellanmanufakturen Thüringens. Die Gründung geht auf Georg Heinrich Macheleid zurück, der 1760 die Zusammensetzung der richtigen Porzellanmasse, das "Arkanum", enträtselte. Besucher können heute in der Gläsernen Porzellanmanufaktur die kunsthandwerkliche Entstehung der Werke bei einem "Blick über die Schulter" des Künstlers verfolgen.

Eschenbach Porzellan Group in Triptis

Seit 1891 wird in Triptis Porzellan hergestellt. Das PORZELLANIUM der Eschenbach Porzellan GROUP ist eine Hommage an den vielseitig verwendbaren Werkstoff Porzellan, dessen Facettenreichtum hier präsentiert wird. Im neuen stilvollen Gewand beherbergt der Gebäudekomplex heute die Welten des Porzellans. Ob Schnäppchenjäger, Kunstliebhaber oder Geschichtsinteressierte – das Porzellanium bietet mit Werksverkauf, Galerie, Café, Atelier und Museum für jeden Besucher das Passende.

Kahla/Thüringen Porzellan in Kahla

Das „Porzellan für die Sinne“ ist aus Thüringen nicht mehr wegzudenken. Weithin sichtbar deutet die auf dem Burgberg thronende Leuchtenburg auf den Standort des traditionellen, über 170 Jahre alten Unternehmens hin. Weltweit exportiert und mit Designpreisen überhäuft, gilt KAHLA heute als ein Inbegriff für moderne Porzellankultur.

Wagner & Apel Porzellanfiguren in Lippelsdorf

Kaolin, Feldspat, Rohling, Mutterform und Kapselbrecher – Sie möchten wissen, worum es bei diesen Begriffen geht? Besuchen Sie Wagner & Apel Porzellanfiguren in Lippelsdorf. Mitten im Herzen des Thüringer Waldes und direkt an der Porzellanstraße gelegen bringt man Ihnen hier die Welt des Porzellans näher. Erfahren Sie von den Urenkeln und Ur-Ur-Enkeln des Mitbegründers Bernhard Wagner alles über die Geschichte der Porzellanmanufaktur. Bei einem Rundgang durch das Historische Schaudenkmal und die heutige Fertigung sehen Sie, wie aus der „Mutterform“, dem Gießen, Dekorieren und Brennen ein handgemachtes und somit ganz individuelles Porzellanstück entsteht.

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