Pressemeldungen

Radlandschaften im Thüringer Wald: Frische Höhenluft und wildromantische Täler

28.08.2019

Eine sportliche Herausforderung gepaart mit einzigartigen Naturerlebnissen - das ist Radfahren im Thüringer Wald. Zahlreiche Gipfel auf der Strecke von Hörschel nach Blankenstein lassen beispielsweise auf dem Rennsteig-Radwanderweg das Mountainbikerherz höherschlagen. Auch auf dem Saaleradweg mit Startpunkt in Sparnberg an der bayrisch-thüringischen Grenze finden sportlich ambitionierte Radfahrer geeignete Strecken. Aber auch für Genießer bietet der Thüringer Wald schöne Strecken, sogar eine der schönsten Deutschlands: Von Neuhaus am Rennweg über Meiningen bis nach Schmalkalden führt der Werratal-Radweg entlang des Gebirgskamms und eignet sich durch seine ebenen Abschnitte und Ausblicke auf die Werra insbesondere für Familien und Naturbegeisterte. Insgesamt führen sieben Radwege auf rund 800 Kilometern durch und entlang des Thüringer Waldes, der gut 1.000 Quadratmeter umfasst. Dabei bietet jede der Touren andere regionale und sowie kulturelle Höhepunkte.

Ilmtalrad-Weg: Von Wald zu Wein

Radfahren durch den Thüringer Wald und das Mittlere Ilmtal ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bietet eine Fülle an sehenswerten Höhepunkten. Dabei fällt gar nicht auf, dass der Ilmtal-Radwanderweg nur kurze 123 Kilometer lang ist. Der Startpunkt liegt im Thüringer Wald an der Quelle der Ilm in Allzunah bei Stützerbach. Der Ilmtal-Radwanderweg führt durch Talabschnitte, wo die wogenden Kornfelder Richtung Waldrand hin ausfransen, durch Wälder, Streuobstwiesen und manchmal für kurze Abschnitte auch an der Straße entlang. Als erste Radroute in Thüringen wurde der Ilmtal-Radweg vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als ADFC-Qualitätsradroute mit vier Sternen ausgezeichnet.

Gera-Radweg: Die „stadtliche Tour“

Die insgesamt 75 km lange Tour beginnt im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald, an der Schmücke, unmittelbar am Rennsteig, in 916 m Höhe. Sie ist sowohl durch vielgestaltige Landschaft als auch durch Kultur und Geschichte geprägt. Der landschaftliche Reiz des Radweges liegt im Kontrast zwischen der bewaldeten Bergkette des Thüringer Waldes und der Weite der Gera-Aue ab Arnstadt bis zur Unstrut. Der Gera-Radweg verläuft größtenteils sehr flussnah. Wer das erste Wegstück radelt, findet an der Schmücke lediglich Ausflugslokale und Aussichtspunkte, bald aber reihen sich kleine und größere Ortschaften, deren Reiz und Besonderheiten es zu entdecken gilt, aneinander. Die großen Städte Arnstadt und Erfurt bieten eine Fülle kultureller Angebote, die zu einem längeren Aufenthalt einladen. Die Tour endet in Gebesse, einem kleinen Ort nahe Thüringens Landeshauptstadt Erfurt.  

Mommelstein-Radweg: Bahntrassenromantik

Auf einer der schönsten Gebirgsbahnstrecken des Thüringer Waldes "Schmalkalden-Brotterode" schnauften einst Dampfrösser durch die reizvolle Landschaft. Heute sind begeisterte Radfahrer auf ihren Drahteseln unterwegs. Eindrucksvoll ist die Fahrt auf asphaltierter Straße durch den beleuchteten Tunnel, über das Viadukt vor Kleinschmalkalden und durch den 170 m langen Bahneinschnitt bis zum ehemaligen Haltepunkt Auwallenburg. Der Radweg stellt eine ideale Verbindung zwischen den Fernradwegen Rennsteig und Werratal dar. Bei 16 Kilometern Asphalt und 12 Kilometern Wald- und Wiesenwerg ist er eine perfekte und vielfältige Kurzstrecke zwischen Schmalkalden oder Wernshausen und der Grenzwiese am Inselsberg.

Rennsteig-Radweg: Klassiker für Aktive

201 Kilometer, 186 davon in Thüringen: Das ist der Rennsteig-Radweg. Er ist eine sportliche Herausforderung und führt von Hörschel nach Oberhof. Über 700 Höhenmeter gilt es auf dem Weg über die Hohe Sonne und den Kleinen Inselsberg zu bezwingen, bevor Radfahrer oder Wanderer auf dem Großen Inselsberg (916 m) mit einer einmaligen Aussicht über den Thüringer Wald belohnt werden. Zudem sind weite Kulturlandschaften und geschichtsträchtige Orte die besonderen Kennzeichen dieser Route, die durch die Naturparks Thüringer Wald, Frankenwald und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale führt. Dem sportlich ambitionierten Radfahrer erschließen sich auf urigen Wald- und Wiesenwegen Sehenswürdigkeiten wie die Wartburg bei Eisenach, der Miniaturenpark „mini-a-thür“ bei Ruhla oder der Bergsee Ebertswiese bei Floh-Seligenthal. Weiter führt der Weg nach Oberhof, dem bekanntesten Wintersportort Thüringens. Über den heiklimatischeen Kurort Masserberg kommen sportlicher Fahrer dann in die Glasbläserstadt Neuhaus am Rennweg. Auf Schiefer, das „blaue Gold“ der Region, treffen ambitionierte Radler bei Lehesten, bevor in Blankenstein an der Selbitz die reizvolle Tour endet.

Saaleradweg: Mal wild, mal verträumt

In Thüringen beginnt die Tour auf dem Saaleradweg im Ort Sparnberg nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze zu Bayern. Inmitten der einmaligen Mittelgebirgslandschaft gelangen Radfahrer schließlich, vorbei an der Bleilochtalsperre, in den Erholungsort Saalburg. Bei einer Rundfahrt mit der Fahrgastschifffahrt können zudem Flora und Fauna des größten deutschen Stausees erkundet werden. Von hier aus geht es weg vom Gebirge, hin zum Saaletal und den hiesigen Weinanaugebieten und kulturellen Landschaften. Es warten das Schloss Heideckburg, die Leuchtenburg, die Dornburger Schlösser und die „Lichtstadt“ Jena. Bei aller Kultur: Der Thüringer Abschnitt des Radweges eignet sich in den Bergregionen mit teilweise starken Steigungen und Abfahrten für sportlich ambitionierte Radreisende. Außerhalb des Waldes, zwischen Saalfeld und Kaatschen-Weichau, ist die Strecke familienfreundlich.

Schwarzatal-Radweg: Willkommen im Kräuterland

Der Schwarzatal-Radweg verläuft von Rudolstadt-Schwarza über Bad Blankenburg, Schwarzburg, Sitzendorf, Unterweißbach, Obstfelderschmiede, Lichtenhain, Oberweißbach, Cursdorf bis nach Neuhaus am Rennweg und ist 45 Kilometer lang. Von Bad Blankenburg führt der Weg gleich zum Start 10 Kilometer durch das wildromantische Schwarzatal nach Schwarzburg. Es ist ein tief eingeschnittenes Kerbtal am Nordrand des Thüringer Schiefergebirges. Geologische Besonderheiten sind neben den steilen Felsklippen auch die sogenannten Strudeltöpfe, die man stellenweise im Flussbett der Schwarza sieht. Vorbei an den Orten Schwarzburg, Sitzendorf und Unterweißbach führt der Radweg durch die wunderschöne Landschaft bis zur Talstation der Oberweißbacher Bergbahn nach Obstfelderschmiede. Hier ist umsteigen angesagt: Mit der Bergbahn können Radler zur Abwechslung mal die Fahrt auf Schienen genießen. Ab Lichtenhain führt der Radweg weiter bis nach Neuhaus am Rennweg.

Werratal-Radweg: Flussradeln ist Genussradeln

Von Neuhaus am Rennweg über Meiningen bis nach Schmalkalden führt der Werratal-Radweg entlang des Gebirgskamms des Thüringer Waldes und eignet sich durch seine ebenen Abschnitte und traumhaften Ausblicke auf die Werra insbesondere für Familien und Naturbegeisterte. 200 Kilometer des Fernradweges führen durch Thüringen, etwa ein Drittel dieser Strecke nimmt dabei die Wald-Route ein. Die Quellen am Rennsteig im Naturpark Thüringer Wald sind Startpunkt, dann geht es über Hildburghausen nach Kloster Veßra und Meinungen. Circa 70 Kilometer sind geschafft und auch sportliche Fahrer können nun zur Ruhe kommen: Die kommende Strecke führt vorbei an tollen Fachwerkhäusern in Creuzburg und entlang romantischer Brücken sowie durch unberührte Natur am Nationalpark Hainich - entschleunigen und genießen ist angesagt.  Nach insgesamt 300 Kilometern endet der Fernradweg in Hann.Münden in Niedersachsen.

Ausführliche Informationen zu diesen und anderen Radwanderwegen in Thüringen finden sich in der Radkarte der Thüringer Tourismus GmbH. Mehr Informationen zum Reiseland Thüringen gibt’s bei der Thüringer Tourismus GmbH unter der Rufnummer +49 (0) 361-37420, per Email an service@thueringen-entdecken.de und unter www.thueringen-entdecken.de

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